Glossar

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Begriff Definition
MAK-Wert

Abkürzung für Maximale Arbeitsplatzkonzentration. Der MAK-Wert ist die höchstzulässige Konzentration eines Arbeitsstoffes als Gas, Dampf oder Schwebstoff in der Luft am Arbeitsplatz, die nach dem gegenwärtigen Stand der Kenntnis auch bei wiederholter und langfristiger, in der Regel achtstündiger Exposition, jedoch bei Einhaltung einer durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 40 Stunden, im Allgemeinen die Gesundheit der Beschäftigten nicht beeinträchtigt und diese nicht unangemessen belästigt. Diese Grenzwerte werden aufgrund der wissenschaftlichen Erkenntnisse der toxikologischen Eigenschaften einer Substanz von einer Senatskommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) jährlich überprüft und festgesetzt. Krebserregende sowie frucht- und erbgutschädigende Stoffe werden gesondert behandelt.

Makrophage

Griechisch makrós - groß/lang und phagein - essen. Fresszellen, Zellen des Immunsystems, dienen der Beseitigung von Mikroorganismen oder Partikeln durch Phagozytose; besonders in Bereichen von Entzündungen anzufinden.

Mikroinjektion

Beschreibt eine Transfektionsmethode, bei der mithilfe einer sehr feinen Glas-Mikropipette mikroskopisch kleine Substanzen, wie z.B. Antikörper, Organellen, DNA, in sehr geringen Mengen in eine einzelne Zelle eingebracht werden. Dieser Vorgang wird unter einem speziellen Optischen Mikroskop-Aufbau, dem sogenannten „Mikromanipulator“, durchgeführt.

Mikrometer

Der Begriff „Mikro" stammt ab von dem griechischen Wort mikrós = klein. Abkürzung = µm. 1µm ist der tausendste Teil eines Millimeters oder der millionste Teil eines Meters, also 1/1.000.000 oder 1/1 Million m.

Modellierung

Ist die Simulation von verschiedensten Prozessen (biochemische Prozesse in Zellen, Stoffflüsse von Nanomaterialien in Ökosystemen) mittels speziell entwickelten Computerprogrammen. Die Modellierung erlaubt die Veränderung bestimmter Parameter eines Prozesses, gibt Vorhersagen und erspart damit aufwändige Experimente.

MTT-Test

Abkürzung für die eingesetzte Chemikalie 3-(4,5-Dimethylthiazol-2-yl)-2,5-diphenyltetrazoliumbromid. Test zur Messung der Funktionalität bei tierischen und menschlichen Zellen. Dabei wird mit Hilfe einer Farbstoffreaktion die Aktivität bestimmter Enzyme in den Mitochondrien und anderen Organellen lebender Zellen bestimmt.

Mukoziliäre Clearance

Auch mukoziliäre Reinigung, bezeichnet den Selbstreinigungsmechanismus der Bronchien, bei dem Schleim und andere Materialien aus den Atemwegen durch die Zilien (feine Härchen) der Epithelzellen entfernt werden.

Mutagenität

Bezeichnet die Eigenschaft bestimmter Chemikalien oder energiereicher Strahlung, Veränderungen am Erbgut (DNA), sog. Mutationen hervorzurufen.