Cellulose – Exposition

Hauptanwendungsgebiete für bakterielle Nanocellulosen in der Medizin stellen die Wundversorgung und neuartige bioaktive Implantate dar.

Zellulose ist natürlicher Bestandteil von Pflanzen und Nanocellulose wird aus diesen durch verschiedene technische Verfahren isoliert (z.B. aus Zuckerrübe, Holz, Ananasfasern u.a.). Insofern ist eine Exposition der Umwelt mit technisch hergestellter Nanocellulose schwer von der natürlich vorkommenden Cellulose abzugrenzen.

In vivo Untersuchungen zeigten, dass Implantate aus bakterieller Nanocellulose keine Fremdkörperreaktion hervorrufen.

Zur in vitro Exposition liegen zur Zeit nur Studien einer einzigen Arbeitsgruppe vor, die zeigt, dass isolierte bakterielle Nanocellulose-Fasern keine DNA-schädigende (Genotoxizität) Wirkung besitzen.