CelluloseCelluloseNano-Cellulose wird wie gewöhnliche Cellulose aus Holz oder anderen Pflanzenmaterialien hergestellt. Sie kann aber auch über biotechnologische Prozesse mit Bakterien aus Zucker gewonnen werden. In den 1980er Jahren verbrauchten die Produktionsprozesse noch verhältnismäßig viel Energie. Aber in dieser Hinsicht hat sich seitdem sehr viel verändert, und Nano-Cellulose wird heute für kommerzielle Anwendungen hergestellt: zum Beispiel für Dämm-Materialien und in Folien für Lebensmittelverpackungen. Auch in medizinischen Produkten wird sie verwendet – nicht zuletzt wegen ihrer wasserspeichernden Wirkung. Als Zusatzstoff wird die Nano-Cellulose Nahrungsmitteln beigemischt. Unter der Nummer E 460 dient sie z.B. als Verdickungsmittel oder Stabilisator.

 

Wie könnte ich damit in Kontakt kommen?

Nano-Cellulose kann mit menschlichen Organen und Gewebe direkt in Kontakt kommen – in Form von Implantaten oder Materialien zur Wundbehandlung. Sie kann aber auch als Zusatzstoff E 460 in Lebensmitteln über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen werden.

 

Wie gefährlich ist das Material für Mensch und Umwelt?

Nano-Cellulose ist als ungiftig eingestuft und bewirkt keine Abstoßungsreaktionen im Körper. Es gibt keine Sicherheitsbedenken bei der Nutzung der Nano-Cellulose als Nahrungsmittelzusatzstoff, auch wenn beobachtet wurde, dass die Darmwände für diese Substanz durchlässig sind. Experimente konnten zeigen, dass Nano-Cellulose nur in sehr hohen Konzentrationen das Zellwachstum beeinträchtigt.

 

Fazit

Der Mensch hat regelmäßig Kontakt zu Nano-Cellulose, z.B. über die Nahrung oder Hygieneprodukte. Aber es gibt keinerlei Bedenken gegenüber diesen Einsatzmöglichkeiten in den verschiedenen Produkten.