Industrieruss - Exposition

Prinzipiell kann Industrieruß (engl. Carbon Black, CB) über die Atemluft, durch Verschlucken oder über die Haut aufgenommen werden. Studien, die sich explizit mit der Freisetzung von nanoskaligem Carbon Black aus Produkten während des Gebrauchs befassen, liegen zurzeit nicht vor. Bei einem ungestörten Betriebsablauf in der Carbon Black produzierenden Fabrik ist mit keiner Freisetzung von nanoskaligen Partikeln zu rechnen.

Es ist schwierig, zwischen einer Umwelt-Exposition mit technisch hergestelltem Ruß und Ruß aus Verbrennungsvorgängen (z.B. Autoabgase) zu unterscheiden. Letzterer enthält viele Schadstoffe, die ebenfalls bei Verbrennungsprozessen entstehen und effektiv durch die Kohlenstoffpartikel gebunden werden.

In Zellkultursystemen führt die Zugabe von Industrieruß (engl. Carbon Black, CB) in mittleren Dosen zur Bildung von reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) und in hohen Dosen zu einer Abnahme der Zelllebensfähigkeit.

In geringen Dosen verursacht Industrieruß (engl. Carbon Black, CB) keine Schäden. In sehr hohen Dosen verabreicht, kann es zu Lungentumoren kommen.