Zinkoxid ist ein Alleskönner, wenn es um die technischen Einsatzgebiete geht: zur Gummiherstellung, im Zement und in Farben, aber auch als Katalysator, in medizinischen Produkten und in der Elektronik findet es Verwendung. Zink ist ein essenzielles Element, das der Mensch sowie Tiere und Pflanzen unbedingt zum Leben brauchen.

 

Wie könnte ich damit in Kontakt kommen?

Der Mensch benötigt täglich zwischen 12 und 15 mg Zink, die er mit der Nahrung aufnimmt. Das Zink liegt dabei meist in der Form von Zinkoxid vor, das sich im Körper auflöst. Wird es zu hoch dosiert, ist auch dieses Material schädlich für den Körper. So können beim Schweißen von Zinkblechen Dämpfe entstehen. Werden sie eingeatmet, können sie die Lunge schädigen. Zinkoxid wird als Nanomaterial auch in Kosmetika als UV-Filter verwendet. Dabei kann gelöstes Zink durchaus über die Haut aufgenommen werden. Da die Haut aber relativ viel Zink für ihren Stoffwechsel benötigt, ist dieser Aufnahmeweg nicht schädlich. Das meiste Zinkoxid nehmen wir aus natürlichen Quellen über die Nahrung auf.

 

Wie gefährlich ist das Material für Mensch und Umwelt?

In erster Linie hat das Zink auch in seiner Form als nanopartikuläres Zinkoxid eine positive Wirkung im Körper, da Zink dort an der Steuerung vieler wichtiger biologischer Prozesse beteiligt ist. Daher wird es auch Zinksalben und anderen medizinischen Produkten beigemischt. In hohen Dosierungen oder am falschen Ort (z.B. als Nanopartikel in der Lunge) kann es aber auch eine giftige Wirkung haben und zum Absterben von Zellen führen (Zinkfieber).

 

Fazit

Der Mensch kommt im Alltag häufig mit Zinkoxid in Kontakt: von der Nahrung, über Kosmetika bis hin zu technischen Produkten. Da Zink ein essenzielles Element darstellt und sich sein Oxid im Körper auflöst, ist es nur in sehr hohen Dosierungen schädlich für den Menschen.

 

Nebenbei

  • Zink (als Oxid) ist das fünfthäufigste Metall in der Erdkruste
  • Als Zinkacetat (E 650) wird Zink auch Lebensmitteln zugesetzt, u.a. um einem Zinkmangel vorzubeugen