Diamant ist der härteste bekannte Werkstoff. Diamanten im Nanometerbereich werden industriell bei hohen Temperaturen und unter höhen Drücken erzeugt. Diese Nanopartikel werden als Füllmaterial in Kunststoffen und für die Herstellung von Polituren eingesetzt. In Kettenöl vermindern sie angeblich die Reibung. Zudem werden in der industriellen Abwassertechnik Diamantelektroden verwendet, um Wasser zu reinigen.

 

DiamantDiamantWie könnte ich damit in Kontakt kommen?

Diamant-Nanopartikel werden vorwiegend bei der Herstellung industrieller Produkte verarbeitet, so dass Verbraucher selten direkt mit ihnen in Kontakt kommen. In der Medizin erprobt man Diamant-Nanopartikel als Träger für Medikamente; hier werden sie Menschen gezielt verabreicht.

 

Wie gefährlich ist das Material für Mensch und Umwelt?

Diamant-Nanopartikel werden als ungiftig betrachtet. Die Teilchen gelten als gut verträglich für den menschlichen Körper, so dass sie auch in der Medizin zukünftig Anwendung finden dürften. Eine schädliche Wirkung von eingeatmeten Teilchen in der Lunge wurde nicht beobachtet. Diamanten kommen auf natürliche Weise in der Umwelt vor; bisher wurden dort jedoch keine technisch hergestellten Diamantpartikel im Nanometerbereich nachgewiesen. In Laborexperimenten wurde beobachtet: Diamant-Nanopartikel können von Tieren aufgenommen werden. Sie lösen jedoch keine schädlichen Effekte aus.

 

Fazit

Im Alltag sind der menschliche Körper und die Umwelt nur geringen Mengen an nanoskaligem Diamant ausgesetzt, und Diamant gilt als ungiftig.

 

Nebenbei

  • Natürlich entstandene Diamanten werden als Edelsteine zu Schmuck verarbeitet
  • Die Oberfläche von Diamant-Nanopartikeln kann mit verschiedenen anderen Substanzen beschichtet werden (z.B. Medikamenten)

 

 

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