Die in vivo-Studien für Nano-Diamant erfolgten vor dem Hintergrund, die Partikel als Träger für Medikamente, z.B. für Chemotherapeutika zu benutzen [1,3]. Neben den Medikament-beladenen Partikeln wurden als Kontrolle auch Nanodiamant-Partikel alleine getestet.

 

Diamant-Partikel ohne und mit Oberflächenmodifikationen. © Chow et al., 2011.Diamant-Partikel ohne und mit Oberflächenmodifikationen. © Chow et al., 2011.

Eine Studie mit Mäusen zeigte, dass 50 nm Nanodiamand Partikel (ND) aus dem Blut in Leber, Milz, Niere und Lunge gelangten und dort auch nach 28 Tagen noch nachweisbar waren. Ca. 60 % der verabreichten Partikel reicherten sich in der Leber an. Es wurde keine Exkretion der Partikel beobachtet, was weitere Studien hinsichtlich des Langzeitverhaltens im Körper erfordert [2].

 

In einer weiteren Studie an Mäusen wurde Nanodiamant als Träger für Chemotherapeutika eingesetzt. Dabei konnte gezeigt werden, dass sowohl die Nebenwirkungen der Chemotherapie reduziert und das Tumorwachstum verlangsamt werden konnten [3]. Obwohl von ähnlicher Größe (ca. 50 nm), wurden die in dieser Studie verwendeten Nanodiamanten innerhalb von Tagen wieder aus dem Körper der Mäuse ausgeschieden.

 

 

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