Kohlenstoff-Nanoröhren – Verhalten

Kohlenstoff-Nanoröhrchen (CNTs) können über verschiedene Mechanismen von Zellen aufgenommen werden. Mit Ausnahme der extrem langen und steifen Kohlenstoff-Nanoröhrchen scheinen die aufgenommenen CNTs aber keine signifikanten Veränderungen in den Zellen zu bewirken.

Über die Aufnahme von Kohlenstoff-Nanoröhrchen (CNTs) aus dem Blut ins Gehirn über die sogenannte Blut-Hirn-Schranke ist bislang sehr wenig bekannt (vgl. Querschnittsthemen – Nanopartikel an der Blut-Hirn-Schranke).

Kohlenstoff-Nanoröhrchen werden vom Körper je nach Art der Verabreichung und der Art (einwandig, mehrwandig, modifiziert) aufgenommen und lassen sich in verschiedenen Organen und Zelltypen wiederfinden. Allerdings kann aufgrund der vielfältigen Unterschiede der verwendeten CNTs, Darreichungsformen und Analysen kein einheitliches Bild über das Verhalten der Kohlenstoff-Nanoröhrchen nach ihrer Aufnahme in den Körper gemacht werden.

Obwohl sie lediglich aus einem Kohlenstoffgerüst bestehen, gibt es bei den Kohlenstoff-Nanoröhrchen (CNTs) eine Vielzahl verschiedener Strukturen: einwandige und mehrwandige Röhren, Längen und Oberflächenbeschichtung. Diese vielen Variationsmöglichkeiten erschweren den direkten Vergleich des Umweltverhaltens. Sie liegen zudem oft nicht als einzelne Röhrchen, sondern als zusammengelagerte Bündel vor. Darum können nur schwer allgemeingültige Aussagen über das Umweltverhalten dieser großen Vielfalt an CNTs getroffen werden.

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.