Titandioxid – Exposition

Epidemiologische Studien, die sich explizit mit nanoskaligen Titandioxid (TiO2) Partikeln beschäftigen, gibt es zur Zeit nicht. Umfangreiche Studien der letzten Jahre zu Titandioxid zeigten jedoch, dass für Beschäftigte in der Titandioxidproduktion kein erhöhtes Lungenkrebsrisiko besteht.

Aufgrund der Anwendung von Titandioxid-Nanopartikeln in Alltagsprodukten wird eine verstärkte Exposition in Gewässern (also der aquatischen Umwelt) erwartet. Dabei ist beispielsweise ein Auswaschen von Partikeln aus Anstrichen/Farben denkbar, die im Außenbereich von Gebäuden verwendet werden und Wind und Regen ausgesetzt sind. Ebenso können Partikel von mit Sonnencreme behandelter Haut während des Badens oder Duschens in Oberflächen- oder Abwasser gelangen.

Die Gabe von sehr hohen Dosen an nanoskaligem Titandioxid (TiO2) verursacht Zellschäden. Im Alltag sind jedoch keine so hohen Konzentrationen an TiO2 zu erwarten.

Tierversuche zeigen, dass eingeatmete Titandioxid (TiO2) Partikel in der Lunge der Tiere abgelagert werden. Dort können sie Entzündungsreaktionen auslösen, die jedoch vorübergehend sind.

 

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