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"Gute Toxikologie braucht Selbstkritik"

 

Nanotechnologie im Alltag - das Verbraucherportal aus Baden-Württemberg sprach mit dem profilierten Nano-Toxikologen Prof. Dr. Harald Krug darüber, was gute von schlechten Studien unterscheidet, was Toxikologie mit Verbraucherschutz zu tun hat und was man heute über die Gefährlichkeit von Nanomaterialien weiß.

 

Ob und unter welchen Bedingungen der Umgang mit Nanomaterialien sicher ist, ermitteln Toxikologen. Ihre Untersuchungsergebnisse sind die Basis für weitreichende Entscheidungen.

 

Nanoportal-BW: Was ist Toxikologie?

Prof. Harald Krug: Im Prinzip basiert die moderne Toxikologie auf den Beobachtungen von Paracelsus, dass nämlich alles giftig ist; es hängt allein von der Dosis ab. Jedes Kochsalz, das auf dem Tisch steht, ist giftig: Wenn Sie 200 g davon essen, sind Sie tot. Das hängt nur von der Dosis ab. Die Toxikologie muss herausfinden, über welchen Weg und bei welcher Dosierung etwas wirkt. Und wenn wir das wissen, können wir geeignete Gegenmaßnahmen entwickeln – sowohl am Arbeitsplatz, als auch für den Verbraucher. Die Ableitung, wie man schützt, gehört mit zu den Aufgaben der Toxikologen.

 

Lesen Sie das gesamte Interview hier.

 

Prof. Harald F. Krug ist Partner im Kernteam von DaNa2.0, er ist Toxikologe und war fünf Jahre im Direktorium der Empa (Schweiz), wo er die internationalen Forschungskooperationen betreute.

 

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